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Prüfen, ob eine E-Mail-Adresse existiert

Mit dem Checker unten prüfen Sie, ob eine E-Mail-Adresse existiert, ohne eine Nachricht zu senden: Er fragt den Mailserver des Empfängers, ob er das Postfach annehmen würde, und beendet die Verbindung vorher. Darunter erfahren Sie, wie das funktioniert und was es bei Gmail-, Yahoo- und Outlook-Adressen aussagt.

Aktualisiert am 9. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit

Prüfen, ob eine E-Mail-Adresse existiert: Syntax, MX, SMTP, Catch-all und der SMTP-Dialog ohne Versand

Prüft Syntax, MX-Einträge und das Postfach selbst per SMTP. Es wird keine E-Mail gesendet.

Um zu prüfen, ob eine E-Mail-Adresse existiert, geht ein Prüfer dieselben Schritte durch wie ein sendender Mailserver und hört genau vor der Übergabe der Nachricht auf. Der Checker oben führt diese Schritte aus. Wenn Sie eine einzelne Adresse mit ausführlicher Erklärung jedes Ergebnisses prüfen möchten, nutzen Sie die Seite E-Mail-Adresse prüfen.

Schritt für Schritt prüfen, ob eine E-Mail-Adresse existiert und gültig ist

Schritt 1: Syntax

Die Adresse muss den Formatregeln folgen: ein @, ein lokaler Teil mit bis zu 64 Zeichen, eine gültige Domain. Der E-Mail-Syntax-Checker prüft diese Regeln.

Schritt 2: Die Domain und ihre Mailserver

Eine DNS-Abfrage nach den MX-Einträgen der Domain liefert die Server, die ihre E-Mails empfangen. Kein MX-Eintrag (und kein A-Eintrag) bedeutet, dass dort niemand E-Mails empfangen kann. Testen Sie es mit dem MX-Lookup.

Schritt 3: Der SMTP-Handshake

Der Prüfer verbindet sich auf Port 25 mit dem Mailserver mit der höchsten Priorität und beginnt eine normale Zustellung, hört aber vor der Nachricht auf:

S: 220 mx.example.com ESMTP
C: EHLO verifier.example
S: 250 mx.example.com
C: MAIL FROM:<check@verifier.example>
S: 250 OK
C: RCPT TO:<anna@example.com>
S: 250 OK                  ← Postfach existiert
   (oder: 550 5.1.1 User unknown  ← es existiert nicht)
C: QUIT

Es wird kein DATA-Befehl gesendet, also wird auch keine E-Mail zugestellt. Die Antwort ist im SMTP-Standard festgelegt: Kennt der Server das Postfach nicht, antwortet er auf RCPT mit 550 (RFC 5321, Abschnitt 3.3). Das Protokoll kennt zwar auch den Befehl VRFY, mit dem man direkt nach einer Adresse fragen kann, dieselbe RFC erlaubt Servern aber, ihn aus Sicherheitsgründen abzuschalten (Abschnitt 3.5.2). Deshalb arbeiten Prüfer mit RCPT TO.

Schritt 4: Catch-all erkennen

Manche Server antworten auf jeden Empfänger mit 250 OK. Um sie zu erkennen, fragt der Prüfer zusätzlich nach einer zufälligen Adresse wie x7q2k9z@example.com. Wird auch sie angenommen, ist die Domain Catch-all: Die Annahme sagt nichts über die echte Adresse. In der E-Mail-Validierungs-API von emailvalidation.io läuft dieser Test auf Wunsch (catch_all=1, ab dem Tarif Small); der kostenlose Checker auf dieser Seite führt ihn nicht aus. Bei Domains, die wir bereits als Catch-all kennen, entfällt die Postfachprüfung; solche Adressen kommen als deliverable mit dem Grund low_deliverability zurück, der kostenlose Checker zeigt sie als „Catch-all“ an. Mehr dazu unter Catch-all-E-Mail-Adressen.

Was das Ergebnis bedeutet

ErgebnisAntwort des MailserversWas Sie tun
GültigEr nimmt dieses Postfach anSenden
Catch-allEr nimmt jede Adresse der Domain an, das Postfach lässt sich also nicht bestätigenVorsichtig senden
RiskantDas Postfach existiert, ist aber vollSpäter erneut prüfen
Nicht anschreibenDie Adresse gehört zu einem Dienst für Wegwerf-AdressenNicht senden oder nach einer anderen Adresse fragen
UngültigPostfach oder Domain existiert nicht, oder die Adresse ist fehlerhaftNicht senden: Die E-Mail käme als Hard-Bounce zurück
UnbekanntKeine klare Antwort (Zeitüberschreitung, Greylisting, Server nicht erreichbar)Später erneut prüfen

„Gültig“ beschreibt, was der Server im Moment der Prüfung geantwortet hat. Ein Server kann einen Empfänger im SMTP-Gespräch annehmen und die Nachricht später trotzdem zurückschicken. Das kann keine Prüfung ohne Versand vorhersehen.

Gmail-Adressen prüfen

Gmail lehnt unbekannte Empfänger mit eindeutigen Codes ab. Googles Liste der Gmail-SMTP-Fehler (geprüft am 9. Oktober 2026) nennt unter anderem:

AntwortBedeutung laut Google
550 5.1.1Das E-Mail-Konto existiert nicht
550 5.2.1Das E-Mail-Konto ist inaktiv
452 4.2.2Der Speicherplatz im Postfach des Empfängers ist voll

Was die Prüfung bei Gmail nicht verrät:

Yahoo-Adressen prüfen

Yahoo zeigt auf seiner Seite zu SMTP-Fehlercodes (Englisch, geprüft am 9. Oktober 2026) die Rückmeldung für ein Konto, das es nicht gibt: 554 delivery error: dd This user doesn't have a yahoo.com account. Yahoo rät, nicht erneut zu senden, weil die Zustellung nie gelingen wird, und die Adresse von der Liste zu entfernen.

Nicht dokumentiert ist, an welcher Stelle des SMTP-Gesprächs diese Antwort kommt. Lesen Sie ein Ergebnis für eine Yahoo-Adresse deshalb wie jedes andere: Es zeigt, was der Server auf RCPT TO geantwortet hat. Wird die Adresse an dieser Stelle angenommen und die Nachricht erst danach zurückgewiesen, kann eine Prüfung das nicht erkennen.

Außerdem warnt Yahoo vor „excessive unknown recipients“: Ein Server, der an sehr viele ungültige Empfänger sendet, gilt bei Yahoo als mögliches offenes Relay oder offener Proxy, und von solchen Servern nimmt Yahoo keine E-Mails an.

Outlook.com- und Microsoft-365-Adressen prüfen

Microsoft betreibt zwei sehr unterschiedliche Mailsysteme:

Ist die Adresse echt? Verdächtige Absender prüfen

Ob eine Adresse existiert und ob man einer E-Mail von ihr trauen kann, sind zwei verschiedene Fragen. Betrüger schreiben auch von echten, funktionierenden Gmail-Konten, und gefälschte Absender verwenden fremde, echte Adressen. So prüfen Sie eine verdächtige Absenderadresse:

  1. Lesen Sie die Domain Buchstabe für Buchstabe. Achten Sie auf ähnliche Schreibweisen: eine 1 statt eines l, rn statt m oder ein angehängtes Wort wie -support.
  2. Achten Sie auf Freemail-Adressen, die sich als Firma ausgeben. Unternehmen schreiben in der Regel von ihrer eigenen Domain, nicht von einem kostenlosen Postfach.
  3. Prüfen Sie, ob es eine Wegwerf-Adresse ist, mit dem Wegwerf-E-Mail-Checker.
  4. Sehen Sie sich die Authentifizierung an. Der DMARC-Checker zeigt, ob sich die Absenderdomain gegen Fälschungen schützt. Der Betrugs-E-Mail-Checker (Englisch) fasst diese Signale für eine Absenderadresse zusammen.

Warum Sie das nicht selbst machen sollten

Ein Verifizierungsdienst übernimmt diese Prüfungen mit eigener Infrastruktur und liefert ein klares Ergebnis. Für mehr als eine Adresse:

Bounces verhindern, bevor sie entstehen

Die meisten Hard-Bounces gehen auf Adressen zurück, die es nicht gibt. Eine E-Mail-Verifizierung fragt den empfangenden Server nach dem Postfach, ohne etwas zu senden. So entfernen Sie ungültige Adressen vor dem nächsten Versand.

Häufig gestellte Fragen

Wie prüfe ich, ob eine E-Mail-Adresse gültig ist?

Drei Dinge müssen stimmen: Die Adresse folgt den Formatregeln, ihre Domain hat Mailserver (MX-Einträge), und der Mailserver nimmt genau dieses Postfach an. Der Checker oben auf dieser Seite prüft alle drei und markiert zusätzlich Wegwerf-, Rollen- und vertippte Adressen.

Kann ich prüfen, ob eine E-Mail-Adresse existiert, ohne eine E-Mail zu senden?

Ja. Ein Prüfer beginnt ein SMTP-Gespräch mit dem Mailserver des Empfängers, nennt die Adresse beim Schritt RCPT TO und trennt die Verbindung vor dem DATA-Befehl. Es wird keine Nachricht zugestellt, und die Person bemerkt nichts.

Woran erkenne ich, ob eine verdächtige E-Mail-Adresse echt ist?

Dass eine Adresse existiert, heißt nicht, dass Sie ihr trauen können: Betrüger nutzen echte, funktionierende Postfächer. Prüfen Sie die Absenderdomain auf ähnlich geschriebene Namen, achten Sie auf Freemail-Adressen, die sich als Firma ausgeben, und sehen Sie sich die Ergebnisse von SPF, DKIM und DMARC an.

Warum ist das Ergebnis unbekannt oder riskant?

„Unbekannt“ heißt: Der Mailserver hat keine klare Antwort gegeben, etwa wegen einer Zeitüberschreitung oder Greylisting. „Riskant“ heißt: Das Postfach existiert, ist aber voll, E-Mails kommen also vorerst zurück. Adressen auf Domains, die jede Adresse annehmen, zeigt der Checker als „Catch-all“, Wegwerf-Adressen als „Nicht anschreiben“.

Ist es legal, E-Mail-Adressen zu prüfen?

Bei der Prüfung, ob eine Adresse E-Mails empfangen kann, erhält die Person nichts. Sie brauchen trotzdem eine Rechtsgrundlage, um die Adressen zu verarbeiten, die Sie haben, etwa nach der DSGVO.

E-Mail-Validierungs-API

E-Mail-Adressen in Ihrer Anwendung prüfen

emailvalidation.io prüft Syntax, MX-Einträge und das Postfach per SMTP, markiert Wegwerf-, Rollen- und Freemail-Adressen und liefert einen Qualitätswert, alles in einer Anfrage.

/v1/info E-Mail-Validierungs-API Zur Dokumentation

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GET https://api.emailvalidation.io/v1/info?email=support@emailvalidation.io

{
  "email": "support@emailvalidation.io",
  "user": "support",
  "tag": "",
  "domain": "emailvalidation.io",
  "format_valid": true,
  "mx_found": true,
  "smtp_check": true,
  "catch_all": null,
  "role": true,
  "disposable": false,
  "free": false,
  "score": 0.64,
  "state": "deliverable",
  "reason": "low_quality",
  "did_you_mean": "",
  "catch_all_resolution": null,
  "bounce_probability": null,
  "status": "valid",
  "sub_status": "role_based",
  "explanation": "The mailbox exists, but it is a role address (such as info@ or support@), usually read by a team rather than one person.",
  "recommended_action": "send_with_caution"
}

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